Computer Vision Syndrom

Computer Vision Syndrom online Marketing Friedrich Howanietz

Wir alle arbeiten viel am Computer. Ich habe bemerkt, dass ich dadurch schon etwas schlechter sehe. Meine Augen sind auch oft sehr angestrengt.

CVS bedeutet Computer Vision Syndrom. Das entsteht aus einer ungünstigen Kombination von fixiertem Blick, starrer Haltung und Überanstrengung. Ich habe das oft, wenn ich intensiv an einem Projekt arbeite. Denn dann vergesse ich rundherum alles. Ich bin dann wie erstarrt und hypnotisiert. Das Ergebnis sind müde und schmerzende Augen, aber auch Verspannungen im Nacken.

Ich bin froh, dass es dafür einen Namen gibt ... alles muss heute einen speziellen Namen haben. Doch ich denke es ist ganz einfach eine besondere Art der Beanspruchung, so wie ein „Tennisarm“. Eigentlich könnte man dies auch als „Computer-Augen“ bezeichnen. Ich möchte nicht wissen wie es den „Gamern“ geht ...

Ich habe für mich mehrere Lösungen für dieses Problem ausgearbeitet.

Wenn ich lange am Computer arbeite, verwende ich eine "Lochbrille" oder auch "Rasterbrille" genannt. Die Meinungen über die Sinnhaftigkeit gehen weit auseinander. Aber ich habe bemerkt, dass wenn ich die Brille verwende, dann habe ich keinen „Tunnelblick“ am Computer. Auch fühlen sich meine Augen damit nicht so angestrengt an. Die Lochbrille zwingt einen mehr oder weniger, durch ein Loch zu schauen. Es ist wie eine Sonnenbrille aber ohne Verdunklung.

Eine andere Methode ist das bewusste Wegschauen vom Monitor, und zwar alle paar Minuten. Wobei man dann einen weiter entfernten Gegenstand anschaut. Das bewirkt, dass man nicht permanent auf eine Entfernung fixiert ist. Im Extremfall stellt man sich einfach einen Timer, der einen erinnert.

Bewegung ist eine andere einfache Möglichkeit dem Computer zu entfliehen. Auch wenn gerade der Artikel oder die Nachricht fertig ist, und man noch schnell die Mails checken will, und dann noch etwas suchen möchte ... Eine Bewegungspause schafft Abhilfe für Verspannung und Augenprobleme. Ich mache das so, dass ich mir Ziele stecke, und wenn ich diese erreicht habe, dann mache ich eine Bewegungspause.

Ein häufiger Fehler ist, dass der Monitor viel zu nahe steht. Ideal wäre eine Entfernung von 60 bis 80 cm. Wenn man sich die meisten Arbeitsplätze ansieht, dann stellt man fest, dass dies selten erreichbar ist.

Unabhängig davon ist das Arbeiten am Smartphone für mich noch viel anstrengender. Da wird der Blick auf eine wirklich kleine Fläche in kurzem Abstand fixiert, und meine Haltung ist gebeugt. Beobachten Sie das einmal in der U-Bahn.

Ich glaube, dass die Lösung einfach der richtige Umgang mit den Werkzeugen ist. Wir werden das Rad nicht zurück drehen und alles ablehnen, nur weil es nachteilige Wirkungen hat. Man sollte sich einfach bewusst machen, was man macht, und nach einem Ausgleich suchen. Dann wird das auch keine so nachteilige Wirkung auf einen haben.

Probieren sie den Tipp mit der Lochbrille einmal aus. Damit fällt man immer auf. Wenn ich am Smartphone in der U-Bahn arbeite und die Lochbrille aufhabe, sieht man viele fragende Blicke. So  eine Brille bekommt man bei Amazon schon um rund Euro 15,--. Noch ein Hinweis zur Verwendung der Brille! Verwenden Sie die Brille nicht beim Auto, Motorrad oder Fahrrad fahren! Es kann sein, dass man mit der Brille ein anderes räumliches Gefühl hat und daher die Entfernungen falsch einschätzt!

Mich würde interessieren, welche Erfahrungen und Methoden haben Sie mit dem Computer Vision Syndrom.

Mit dieser Brille fallen Sie garantiert auf. Konversation garantiert

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